Sie sind hier: MeKo > Steps into future

Steps into future

Das Projekt

"Mit der Gründung eines neuen Jugendmedienmagazins möchte ‚steps into future’ jungen Menschen und Jugendprojekten die Möglichkeit bieten, als PRODUZENTEN von Film- und Radiobeiträgen von den Dingen aus der Jugendeinrichtung, dem Kiez/Bezirk oder der ganzen Stadt zu erzählen, die ihnen wichtig und mitteilungswert sind. Je bunter, umso besser."

Produziert werden die Sendungen für „BerlinImPuls – Das Jugendmedienmagazin“ ein TV- und Radiomagazin. Die Redaktion besteht aus 18 Jugendlichen und die Sendungen werden in Kooperation mit dem ALEX (Offener Kanal Berlin) produziert. Weitere Informationen zur Redaktion finden sich im Blog BerlinImPuls.

TV-Beitrag „Was ist meins und was ist deins?“

Auch 2011 beteiligte sich BITS 21 | fjs e. V. in Kooperation mit einer 9. Klasse der Leibnizschule (Berlin-Kreuzberg) mit zwei Beiträgen beim Förderprogramm „steps into future“.

Texte, Bilder, Videos, Musik und vieles mehr lassen sich mit wenigen Klicks auf dem Computer speichern, kopieren und weiterverwenden. Besonders Heranwachsende wissen häufig nicht, was sich hinter dem Thema Urheberrecht verbirgt. Sie schmücken ihren Blog und ihre Profile mit Fotos ihrer Lieblingsstars oder von Freunden, laden sich Songs und Videos auf ihre Handys oder MP3-Player und verteilen diese dann mitunter im Freundeskreis. Dass dies kein Kavaliersdelikt ist und Konsequenzen haben kann, ist ihnen nicht bewusst.

Zwölf Schüler/-innen der Leibnizschule haben sich an einem Projekttag inhaltlich und kreativ mit dem Thema Urheberrecht auseinandergesetzt. Entstanden ist dabei ein Kurzfilm, der das Thema Urheberrechtsverletzung thematisiert.
Die Schüler/-innen erarbeiteten in Gruppen die Rahmenbedingungen für den Umgang mit lizenziertem Material bei Musik, Bildern und Filmen. In der Auswertungsrunde stellten sie nicht nur ihre Ergebnisse vor, sondern brachten ihre eigenen Erfahrungen mit dem Thema ein und bezogen Standpunkte. Der Punkt Recht am eigenen Bild und Werk wurde dann noch einmal praxisnah diskutiert, und zwar bei der Entwicklung eines Videobeitrages zum Thema Urheberrecht. Bei der Umsetzung der entwickelten Story mussten sich die Jugendlichen entscheiden wer vor und hinter der Kamera steht und wo der Videobeitrag gezeigt werden darf.

Am Ende entstand ein kreativer Kurzfilm, der Urheberrechtsverletzung mit seinen Konsequenzen widerspiegelt. Dabei übernahmen die Schüler/-innen die Entwicklung der Geschichte und des Storyboards selbst, ebenso wie die Umsetzung vor und hinter Kamera. Unterstützt wurde die Gruppe durch den Medienpädagogen Rainer Untch, der den Schnitt nach Vorgabe der Jugendlichen umsetzte. Neben der Produktion des Kurzfilms hat ein Teil der Gruppe sich in der Schule und der Umgebung umgehört und Meinungen zum illegalen Musikdownload eingesammelt.

Radio-Beitrag „Voll mies!“

Cybermobbing ist ein ernstes Thema. Heranwachsende nutzen täglich Computer und Handy. Ausgrenzen, Bloßstellen und Beleidigen finden nicht mehr „nur“ in der realen Welt statt, sondern hat sich ins Internet verlagert. Die Reich- und Tragweite derartiger Handlungen sind jedoch kaum zu kontrollieren. Einmal veröffentliche Texte und Dateien lassen sich nur mühsam aus dem Internet entfernen und die Urheber bleiben häufig anonym.

In einem Workshop setzten sich 11 Jugendliche der Leibnizschule in Berlin-Kreuzberg mit dem Thema Cybermobbing auseinander und diskutierten auch das aktuelle Thema der Facebook-Party. Gemeinsam entwickelten sie einen Audiobeitrag, der als Aufhänger für weitere Diskussionen mit Jugendlichen dienen kann.

Während des Projekttages wurde das Thema Cybermobbing mit Hilfe verschiedener Medien in Gruppen erarbeitet und anschließend wurden die Ergebnisse gemeinsam im Plenum diskutiert. Daraus erarbeiteten die Schüler/-innen Handlungsstrategien für den Schulalltag.
Nach der inhaltlichen Auseinandersetzung wurde ein Audiobeitrag produziert. Die Heranwachsenden diskutierten die verschiedenen Formate und entschieden sich für die Produktion einer Geschichte, in der ein Mädchen Opfer von Cybermobbing wird. In dem Beitrag kommen dabei die unterschiedlichen Protagonisten zu Wort: das Opfer, die Eltern und die Täter.
Der ursprünglich gewählte Titel „Hör zu und schau nicht weg!“ wurde während des kreativen Prozess von den Schüler/-innen verändert und an die entwickelte Geschichte angepasst. Die Geschichte „Voll mies!“ wurde von den Jugendlichen selbst konzipiert, aufgenommen und nachbereitet.

Das Ziel des Workshops, sich mit dem Thema Cybermobbing auseinanderzusetzen und über die Produktion eines Audiobeitrages aufzuarbeiten, wurde von der Schüler/-innen mit sehr viel Engagement aufgenommen und umgesetzt.

Webseite zum Thema Datenschutz

Die Sensibilisierung zum Thema Datenschutz kann gar nicht früh genug beginnen. Spätestens, wenn Heranwachsende ihren Weg ins Netz suchen, muss das Thema diskutiert werden.

Der Medienpädagoge Christian Höppner sprach mit Jugendlichen einer 9. Klasse von der Leibnizschule zum Umgang mit den eigenen Daten. Für die Jugendlichen lag der Fokus insbesondere auf Social Communities, da sie bereits in verschiedenen Netzwerken aktiv sind. Sie erstellten eine Homepage, auf der sie relevante Informationen sammelten: leipnizschule.jimdo.com

steps into future

In Kooperation mit Schulen und Freizeiteinrichtungen führt BITS 21 als Medienkompetenzzentrum Projekte im Programm "Steps into future" durch.
steps into future

Kooperationsschule

Mit der Leibniz-Schule aus Berlin-Kreuzberg wurde "steps into future" 2011 erfolgreich umgesetzt.
Leipniz-Schule Berlin

Förderer

"steps into future" ist eine Initiative der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg im Rahmen des Berliner Landesprogramms Jugendnetz Berlin. Sie wird unterstützt vom ALEX Offenen Kanal Berlin und dem Music Media Park.
Medienanstalt Berlin-Brandenburg
Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin
jugendnetz-berlin
ALEX Offener Kanal Berlin
music media park